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Kollatin

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„Baustein Nr. 3“ Bei hohen Belastungen z.B. im Trainingslager oder bei Sportverletzungen, reicht selbst die Kombination von Ackerschachtelhalm und Chonsamin oft nicht mehr aus. Daher gibt es mit Kollatin noch einen dritten Baustein, der hauptsächlich auf Kollagen-Hydrolysat basiert. Durch diesen Nährstoff wird der Aufbau deiner kollagenen Fasern gefördert. Zusätzlich sind Mangan, Vitamin C, E und B6, sowie Hagebutten-Extrakt und Zink gut für den Knorpelstoffwechsel.

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BEWERTUNG

NÄHRWERTE

Zutaten: Kollagenhydrolysat (80,0 %), Mandelmehl (7,9 %), galaktolipidhaltiges Hagebuttenpulver (4,4 %), Pfirsichpulver (1,5 %), Acerolapulver (1,4 %), Zinkgluconat, Calciumphosphat, Verdickungsmittel Xanthan, Aroma, Magnesiumcarbonat, Fruchtkonzentrat Holunder (bestehend aus: Maltodextrin, Holunderkonzentrat, Saccharose, Invertzuckersirup, Säuerungsmittel Citronensäure) (0,4 %), Beta Carotin, Vitamin E (natürlicher Herkunft), Rote Beete Pulver, Mangansulfat, Vitamin B6

Nährwerte per 100 g  per 13 g
= Tagesanw.
% empf. Tages-
dosis per 13 g
Brennwert 1560 kJ 203 kJ  
  (373 kcal) (48,5 kcal)  
Eiweiß 79,0 g 10,3 g  
Kohlenhydrate 8,7 g 1,1 g  
- davon Zucker 3,3 g 0,4 g  
Fett  0,8 g < 0,1 g  
- davon gesättigte Fettsäuren < 0,1 g < 0,1 g  
Ballaststoffe 1,8 g 0,2 g  
Natrium < 0,1 g      < 0,1 g  
Natürliches Vitamin C 338 mg 43,9 mg 55%
Natürliches Vitamin E 87,1 mg 11,3 mg 94%
Vitamin B6 16,5 mg 2,1 mg 150%
Zink 125 mg 16,2 mg 162%
Mangan 28,5 mg 3,7 mg 185%

WISSENSCHAFT

Baustein III: ULTRA Protect Kollatin

Kollagenhydrolysat, Hagebuttenpulver, Mangan, Zink, Vitamin C und E

Kollagenhydrolysat

Eine Nahrungsergänzung mit Kollagen-Hydrolysat unterstützt die Kollagenbildung in den Knorpelzellen (Oesser, 2005). Dadurch laufen Gelenke wieder rund. Es konnte auch gezeigt werden, daß Kollagenhydrolysat die Fingergelenke ernährt (Weh u.a. 2001).

Unterschied Kollagenhydrolysat und Gelatine

Kollagen-Hydrolysat entsteht durch die enzymatische Spaltung von Kollagen. Während Gelatine zunächst im Darm zu den einzelnen Aminosäuren abgebaut wird, passiert verabreichtes Kollagen-Hydrolysat die Darmwand unverändert, so daß Kollagenfragmente nachweislich in das Knorpelgewebe gelangen. Kollagen-Hydrolysat ist deshalb ein besserer Nährstoff für die Gelenke  im Vergleich zur Gelatine.

Tagesempfehlung:
täglich 10 g Kollagenhydrolysat-Pulver (diese Menge ist in einem Messlöffel Kollatin enthalten).

Hagebuttenpulver

Die Hagebutte ist ebenfalls wie die Brennnessel eine unverzichtbare Pflanze für die Ernährung von Gelenken. Der Bestandteil aus der Hagebutte, der für die Gelenke gut ist, ist fettlöslich und wird durch Hitze zerstört. Deshalb bringt ein Hagebuttentee für die Gesundheit der Gelenke gar nichts: einerseits löst sich der benötigte Hagebutteninhaltsstoff durch Wasser nicht heraus – andererseits wird er durch heißes Teewasser zerstört. Hagebutten sollten deshalb als Pulver in einen Joghurt eingerührt werden oder man nimmt Hagebuttenextrakte. Die notwendige Menge an dem Hagebuttennährstoff Galactolipid liefert ein Messlöffel Kollatin (entsprechend 1,5 mg Galactolipide).

Mangan

Manganhaltige Enzyme unterstützen den Aufbau von Kollagen. In Bandscheiben von Personen mit Rücken- und Bandscheibenbeschwerden findet man oft deutlich niedrige Mangan-Konzentrationen (Burgerstein, 2002). Manganergänzungen sollten ausreichend hoch dosiert sein im Bereich zwischen 2-5 mg pro Tag (Burgerstein, 2002). In einem Messlöffel Kollatin stecken 3,7 mg Mangan.

Zink

Zink ist ein wichtiges Spurenelement für den Eiweißstoffwechsel. Da Gelenke komplexe Systeme aus Eiweiß- und Zuckermolekülen  sowie Mineralstoffen und Spurenelementen sind, ist eine gute Zinkversorgung für die Gelenke unerlässlich. Eine langfristige tägliche Dosierung sollte im Bereich von 15 mg liegen. Deshalb steckt in einer Portion Kollatin genau diese Menge von 15 mg Zink.

Vitamine: B6, E und C

Unterstützend für den Eiweißstoffwechsel ist Vitamin B6. 
Vitamin C ist ein wichtiger Co-Faktor für die körpereigene Bildung von Kollagen. Wenn es an Vitamin C mangelt, dann entsteht schwaches Bindegewebe in Haut, Gelenken, Muskeln, Knochen und Gefäßen. Im Kollatin steckt natürliches Vitamin C in Form von Acerola Wildkirsche – ebenso natürliches Vitamin  E. Die Dosierungen sind sowohl für Vitamin C als auch für Vitamin E moderat bei 43,9 mg Vitamin C bzw. 11,3 mg.

 

Literaturverzeichnis
Binkley, N.C.; Stuttie, J.W. (1995): Vitamin K nutrition and osteoporosis. J. Nutr.  125, 1812.
Bruyere, O. u.a. (2004): Glucosamine sulfate reduces osteoarthritis progression in postmenopausal woman with knee osteoarthritis: evidence from two 3-year studies. Menopause, 11 (2), 138-43.
Burgersteins Handbuch der Nährstoffe (2002): Haug-Verlag, 10. Auflage
Carlisle, E. (1988): Silicium (Anmerkung: = Zentralatom von Kieselsäure) als essentielles Spurenelement. VitaMinSpur 3,3, 125 bis 132.
Coassin u.a. (1992): Antioxidant effect of manganese. Arch. Bioch. Biophys. 299, 330.
Deal, D.; Moskowith, R. (1999): Nutraceuticals as therapeutic agents in osteoarthritis. The role of glucosamine, chondroitin sulphate and collagen hydrolysate. Rheumatic Disease Clinics of North America, Vol. 25, Nr. 2; S. 379-394.
Interdisziplinäre Wissenschaftstagungen 2002 und 2004 Procyanidine und andere Antioxidantien (siehe www.vitis-vital.de)
Leeb, B. u.a. (1996): Results of a multicenter study of chondroitin-sulfate use in arthroses of the finger, knee and hip joints. Wien Med. Wochenschr., 146 (24), 609-14.
Oesser, S. (2005): Interview in Nordic Activ, 2005.
Reginster u.a. (2001): Long-term effects of glucosamine sulphate on osteoarthritis progression. Lancet, 357, 251-256.
Richy, F. u.a. (2003): Structural and symptomatic efficacy of glucosamine and chondroitin in knee osteoarthritis. A comprehensive meta-analysis. Arch. Intern Med. 14, 163 (13), 1514-1522.
Rippe J.: Efficacy of Knox Nutrajoint on indices of joint health, physical activity and quality of life in patients with mild osteoarthritis of the knee (Veröffentlichung zur Publikation eingereicht).
Übelhardt, D. u.a. (2004): Intermittent treatment of knee osteoarthritis with oral chondroitin sulphate: a one-year randomized, double-blind multicenter study versus placebo. Osteoarthritis Cartilage, 12 (4), 269-276.
Schmidt, K.; Bayer, W. (1995): Zink in der Medizin – aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisstand. Vita Min Spur 11, 159.
Tarp, U. (1995): Selenium and rheumatoid arthritis: a review. Analyst 120, 877.
Weh, L.(2001): Changes in the properties of tissue through the administration of gelatine: extracta orthopaedica 4; 12-16.

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